https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/nutzung-von-ms-365-an-schulen/

Mit Moodle oder Nextcloud und OnlyOffice oder Collabora stehen seit vielen Jahren Alternativen für Office-Lösungen in der Cloud zur Verfügung. Kein Grund also, für Geheul und Gejammer. Das KM hat hier trotz unzähliger Hinweise aus den Verbänden und der Zivilgesellschaft zu lange am Albtraum Microsoft festgehalten und auf schlechten Rat aus dem eigenen Haus vertraut, statt eine grundrechtskonforme Lösung zu suchen. Die Schuldigen sind klar.

Mit der obigen PM ist das Problem nun aber keineswegs gelöst und erledigt. Weiterhin ist kein Weg bekannt, wie ein Windows 10 Rechner datenschutzkonform zu konfigurieren wäre – das System dominiert trotzdem die heimischen Lehrerarbeitsplätze, Schulen und Behörden. Bei Rechnern mit iOS sieht es nicht besser aus: auch diese funken ständig nach Hause und was dabei genau und überprüfbar jeweils übertragen wird bleibt intransparent. Und unter Digitalisierung versteht die Kultusverwaltung iPad-isierung – dabei ist auch hier die datenschutzrechtliche Seite weitgehend unbeleuchtet.

Da es der Politik weiterhin wichtig ist, die Verantwortung für technische Systeme outsourcen zu können, statt diese mit eigenem Personal zu übernehmen, wird sich an der Grundstruktur des Problems auch wenig ändern: Kinderdaten bleiben die Verfügungsmasse, Großkonzerne die Profiteure.

Aus für MSO 365 an den Schulen in BaWü?

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